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Zuwendung

Ernährung > Wissenswertes > Zucker

Zuwendung ist besser als Süßes

Das Netzwerk WETTRINGEN-SELBST-BEWUSST hat in den vergangenen Wochen schon einige Informationen zum verhängnisvoll hohen Zuckerkonsum gegeben. Besonders problematisch ist ein Zuviel an Zucker im Kindesalter. Frühzeitiges Übergewicht und Stoffwechselstörungen sind die Folge. Die Gewohnheiten, die Hänschen im Kleinkindalter in seinem Gehirn „verdrahtet“, sind im weiteren Verlauf des Lebens für Hans nur mit viel Energie zu ändern. Wir alle wissen aus unserer Erfahrung, dass diese notwendige Verhaltensänderung im stressigen Alltag häufig scheitert.

Wir belohnen und trösten unsere liebsten Kleinen häufig mit Süßigkeiten, was zugegebenermaßen im „rauhen“ Alltag auch die vermeintlich schnellste und einfachste Lösung ist. Da der darin enthaltene Zucker jedoch das Belohnungssystem in unserem Gehirn aktiviert und ein kurzes Wohlbefinden hervorruft, wird diese Situation im Gehirn abgespeichert. Das Gehirn verlangt aus diesem Grund in der Zukunft, besonders bei Stress, wieder nach Süßem. Schon stecken wir in der Zuckerfalle. Wie bei allen Süchten reicht im weiteren Verlauf ein Stückchen Schokolade oder Weingummi nicht mehr aus, und die Portionen werden immer größer. Wird das Ganze vor dem Fernseher mit der entsprechenden, gut aufbereiteten Werbung „serviert“, gibt es kein Entrinnen mehr und genau das ist der Sinn der Übung.

Tipp der Woche: Unsere Kinder können viel besser durch Zuwendung und nette oder beruhigende Worte belohnt oder getröstet werden. Das bedeutet für sie, eine verlässliche Bezugsperson an ihrer Seite zu haben, die in erfreulichen und schwierigen Lebenssituationen für sie da ist. Auch diese, mit vielen positiven Emotionen gepaarte Zuwendung wird im Gehirn unserer Liebsten fest verankert und führt in Zukunft zu einer besseren Bewältigung von Problemen. Dieses Verhalten können wir in den amüsanten Videos zum „Marshmallow-Test“ im Internet beobachten. Selbstsichere Kinder sind eher in der Lage eine Belohnung, z.B. in Form von Süßigkeiten, aufzuschieben.

Fazit: Zuwendung macht nicht dick und krank und das gilt nicht nur für unsere Kleinen.



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