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Weniger Zucker - Mehr Gesundheit

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Weniger Zucker - mehr Gesundheit
Industriezucker - oder einfach: "Haushaltszucker" - ist aus unserem Leben kaum wegzudenken. Allerdings konsumieren wir mittlerweile solche Mengen davon, dass er sicher zu einem der größten Übel in unserer Ernährung gezählt werden muss - und das nicht nur im Bezug auf Zahngesundheit.
Unser Gehirn benötigt für eine gute Funktion Zucker als Energieträger. Über die längste Zeit unserer Evolution war Zucker jedoch Mangelware, und die süßesten Früchte hingen auch damals schon ganz oben. Seit Urzeiten werden bei Zuckerkonsum in unserem Gehirn bestimmte Regionen aktiv (Belohnungssystem), welche uns veranlassen, immer wieder auf die Suche nach Zucker zugehen. Im Gegensatz zur Fettspeicherung ist unser Körper jedoch nur in der Lage geringe Zuckermengen zu speichern. Aber die Evolution hat auch hier wieder einen überlebenswichtigen Mechanismus geschaffen. Bei gefüllten Zuckerspeichern wird zusätzlich zugeführter Zucker in Fettgewebe umgewandelt, und umgekehrt in Zeiten mit Zuckermangel wird Zucker durch „Umbau“ von Fett zu Verfügung gestellt. Die Energieversorgung des Gehirns hat oberste Priorität. "Ist doch wunderbar", könnte man denken, "dann kann ja nichts passieren". Die Zeiten haben sich aber deutlich geändert. Wir sind sowohl von sichtbaren als auch unsichtbaren Zuckerbergen umgeben. Die aktuellen Empfehlungen von Ernährungsexperten, Fett zu reduzieren, hat dazu geführt, dass die Nahrungsmittelindustrie Fett durch Zucker ersetzt hat. Dieses ist einer der Gründe, warum wir in der Wohlstandsgesellschaft immer mehr übergewichtige Menschen finden. Die Folgen, wie die Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Krebserkrankungen, um nur einige zu nennen, sind typisch für den modernen Lebensstil im Überfluss.

In den Tipps der Woche wird das Netzwerk „Wettringen-selbst-bewusst“ immer wieder Anregungen geben, den Zuckerkonsum zu reduzieren.

Beginnen Sie h e u t e damit, Zuckerzugaben - wie beispielsweise zum Kaffee oder Tee - b e w u s s t zu reduzieren. Und mit jedem zukünftigen Kaffee oder Tee - oder wo immer Sie Zucker selbst hinzugeben - verringern sie die Dosis „krümelweise“. Ihr Gehirn wird diesen kleinen Unterschied nicht bemerken und nicht rebellieren. Abhängig davon, wie viel Zucker wir zuvor konsumiert haben, kann es aber schon ein- bis eineinhalb Jahre dauern, bis wir den Zucker in der Dose lassen können.

Sie werden feststellen, dass der Geschmack nicht leidet, sogar im Gegenteil, Aromen wieder hervorkommen, die bisher von zu viel Zucker überdeckt wurden



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