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Zucker - Weniger ist mehr
Wie wir im eindrucksvollen Vortrag von Martin Verhoff erfahren konnten, ist der vermehrte Zuckerkonsum mit einer ganzen Reihe gesundheitlicher Probleme verbunden. Es lohnt sich also, die über die Nahrung aufgenommene Zuckermenge zu reduzieren.
In den folgenden Monaten wird das Netzwerk „Wettringen-selbst-bewusst“ einige Tipps zur Minderung des Zuckerkonsums geben und hoffentlich dazu anregen, sich einfach mal auf dieses Experiment einzulassen....und auch zu spüren, was es für Reaktionen in uns auslöst. Es gilt jedoch einige Hürden dabei zu überwinden. Unser Gehirn liebt Zucker und aktiviert das Belohnungssystem, wenn wir auch nur daran denken, Süßes in der Werbung sehen oder schlechte Laune haben (siehe auch „ Zucker macht süchtig“). Die „Macht der Gewohnheit“, sprich über einen längeren Zeitraum größere Zuckermengen zu uns genommen zu haben, macht Essen mit geringerem Zuckeranteil weniger reizvoll.
Welche der in den folgenden Monaten aufgeführten Tipps umgesetzt werden und in welcher Reihenfolge, ist dabei unwichtig. Probieren wir es einfach aus und schauen, wie unser Körper und insbesondere das Gehirn darauf reagiert. Für diejenigen unter uns, welche größere Mengen Zucker konsumiert haben, kann es hilfreich sein, möglichst kleine Schritte zu machen - z.B. die Zuckermenge im Tee oder Kaffee um max. einen halben Löffel pro Monat zu reduzieren, denn ansonsten könnte unser zuckerverliebtes Gehirn heftig rebellieren.
Starten wir doch einfach mal gemeinsam mit mit dem Zuckerexperiment, denn auch ich kann der süßen Verführung in stressigen Situationen nicht immer widerstehen und greife dann schon mal zu einer größeren Menge Schokolade.
Experiment Nr. 1
Den Zuckeranteil in Getränken (Tee, Kaffee), selbst gebackenem Kuchen und Plätzchen oder selbst gemachtem Pudding zu reduzieren. Selber Kochen und Backen bedeutet eine Kontrolle über den Zuckeranteil zu haben.
Problem und mögliche Lösung:
Dazu ist es erforderlich, beim Zubereiten kurz inne zu halten, um den Automatikmodus unseres Gehirns zu unterbrechen. Handlungen, welche wir über Monate und Jahre immer gleich durchführen werden zur Gewohnheit und sind somit automatisiert und uns damit immer weniger bewusst (z.B. das Gehen, Radfahren, Autofahren oder auch Zucker essen).
Wir wünschen allen Teilnehmern an unserem gemeinsamen Experiment viel Erfolg und würden uns über Erfahrungsberichte freuen.


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