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Was ist Stress

Entspannung

Stress damals!
Zu Sammler- und Jägerzeiten versetzten Stressreaktionen des Körpers die Menschen in die Lage, in Gefahrensituationen zu Kämpfen oder zu Fliehen und damit
ihr Leben zu retten. Gesteuert wurden damals und werden auch heute noch diese Funktionen durch das vegetative Nervensystem, im Gefahrenfall vom sympathischen Nervensystem, und den " Stresshormonen".

Folgende Reaktionen der verschiedensten Organsysteme werden dadurch in Gang gesetzt:

  • Energie für vermehrte Muskelarbeit wird bereitgestellt,
  • Muskeldurchblutung verbessert,
  • Herzarbeit wird verstärkt und damit Blutdruck und Pulsschlag erhöht,
  • Atemaktivität wird für eine optimale Sauerstoffversorgung intensiviert.


Vermindert werden

  • die Verdauung von Nahrung,
  • Entzündungsreaktionen im Körper,
  • Schmerzen durch Ausschüttung von Endorphinen,
  • die Funktion von Geschlechtsorganen.


Alles akut Überlebenswichtige ist auf maximale Leistung gestellt. Nach hoffentlich überstandener Gefahr wird das sympathische Nervensystem gedrosselt und durch vermehrte Aktivität des Parasympathikus die oben genannten Reaktionen umgekehrt. Essen und Fortpflanzen stehen wieder im Zentrum der Tagesordnung. 

Die Stresssituation waren damals in der Regel nur von kurzer Dauer und somit für den Körper nicht schädlich. 

Stress heute!

Der Säbelzahntiger hat als stressauslösender Faktor ausgedient. Heute haben Prüfungen, Sportereignisse, erhitzte Diskussionen, Konflikte in der Familie oder am Arbeitsplatz sowie verstärkte Geräuschkulissen und vermehrtes Verkehrsaufkommen diese Rolle übernommen. Sind die Erregungsniveaus niedrig und nur von kurzer Dauer, beantwortet unser Körper diese Anforderung mit einer vermehrten Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft wie schon oben beschrieben.
Problematisch und krankmachend wird der Stress durch die Vielfältigkeit und Dauer über Monate und Jahre. Unser Körper befindet sich durch die ständige Ausschüttung von Stresshormonen "unter Strom". Die daraus resultierenden Befindensstörungen und im weiteren Verlauf auch Erkrankungen sind
 

  • Zähneknirschen 
  • Spannungskopfschmerz, Migräne 
  • Rückenschmerzen  
  • allgemeine Verspanntheit  
  • Entspannungsunfähigkeit 
  • Kloß im Hals 
  • Engegefühl in der Brust  
  • Herzrasen, Herzstolpern 
  • hoher (labiler) Blutdruck 
  • Erhöhung des Infarktrisikos
  • Darm- und Magengeschwüre  
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit 
  • Anfälligkeit für Infektionen 
  • Veränderung des Cholesterinspiegels 
  • übermäßiges Schwitzen
  • Atembeschwerden
  • Migräne
  • Konzentrationsfähigkeit und Störung des Langzeitgedächtnisses
  • des Sexualtriebs


Dauern solche Situationen über Monate und Jahre an, so ist unser Körper nicht mehr der gleiche. Ein gesunder Geist steckt nicht nur in einem gesunden Körper, sondern das Wohlbefinden und ein gesunder Körper ist auch umgekehrt abhängig von einem gesunden Geist!

 




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