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Stressabbau durch Entschleunigung

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Stressabbau durch Entschleunigung
Ursprünglich sollte die Weihnachtszeit eine Zeit der Besinnung sein. Wenn wir unser eigenes und das Treiben der Menschen um uns herum betrachten, hat man eher das Gefühl, wir seien von Sinnen. Es gehört nicht viel Aufmerksamkeit dazu, um die radikale Veränderung unserer Welt zu erkennen. Besonders die neuen Technologien, welche es uns ermöglichen in kürzerer Zeit noch mehr zu leisten, aber auch leisten zu müssen, bestimmt fortwährend unseren Alltag. Die Technologie, die uns nach Aussage der Befürworter mehr Zeit und Muße bringen sollte, hat uns unserer Zeit und Muße beraubt. Mit unseren Handys, Laptops und drahtlosen Palm-Geräten sind wir zu jeder Zeit an jedem Ort mit Hinz und Kunz vernetzt. Ein weiteres Problem ist das große Suchtpotenzial von Handy, Internet und Playstation bei Kindern und Jugendlichen (versuchen Sie doch einmal, bei Ihren Kindern auch nur zwei handy- und computerfreie Tage umzusetzen). Die meisten von uns haben diesen Prozess in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren jedoch nicht bewusst registriert, leiden aber zunehmend an dessen Konsequenzen. Die extreme Zunahme des Stressempfindens und stressbedingter Erkrankungen zeugen jedoch von den Auswirkungen einer steten Beschleunigung. Unser Gehirn und damit auch unsere Psyche ist nur begrenzt in der Lage mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Eine zunehmend beschleunigte Lebensweise wird für viele von uns im Zusammenbruch enden. Um uns von diesem Druck zu befreien und uns zu entspannen, setzen wir uns nicht vor ein Kerzenlicht gemütlich in einen Sessel und lassen uns von der Flamme inspirieren, sondern setzen uns vor dieses rechteckige Etwas und lassen uns von Bohlen und Co. die letzten Hirnwindungen betäuben. Unsere Kontakte zur Außenwelt haben wir perfektioniert, den Kontakt zu uns selbst allerdings schon lange verloren.
Um diesem Hamsterrad zu entkommen ist mehr Achtsamkeit im Alltag erforderlich. Dazu sollten wir uns zunächst auf die Dinge konzentrieren, die wir gerade machen und nicht mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft verweilen. Dinge, die geschehen sind lassen sich nicht mehr ändern und Befürchtungen für die Zukunft werden oft nie Realität. Schenken wir unserem Gegenüber in einem Gespräch mehr Aufmerksamkeit, er wird es danken. Eine Mahlzeit sollten wir mit allen unseren Sinnen zu uns nehmen und nicht nebenbei fernsehen oder die Zeitung lesen. Eine weitere Möglichkeit ist, sich täglich ein wenig Zeit für eine kurze Meditation eine Achtsamkeitsübung oder ein Gebet zu nehmen.
Für diejenigen unter uns, welche für die Achtsamkeitsübungen eine Anleitung benötigen, bietet das Netzwerk vom 29.01.13 bis zum 19.03.13 einen achtwöchigen Kurs an. Genauere Infos finden Sie auf der Internetseite Wettringen-selbst-bewusst.de.
Liebe Wettringer nutzen Sie die Weihnachttage auch, um ein wenig wieder zu sich selbst zu kommen und vielleicht ein wenig wieder den Kontakt zu sich und ihrem eigenen Körper herzustellen.


Das Netzwerk wünscht Ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und das Beste für das neue Jahr.






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