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Streß reduzieren durch richtiges Atmen

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Stress reduzieren durch richtiges Atmen

Jeder von uns kennt die Redewendung „da stockt mir der Atem“. Dieses geschieht meistens dann, wenn wir uns in einer extremen Stresssituation befinden, ausgelöst z.B. durch ein Unfallereignis oder eine Nachricht über einen überraschenden Todesfall. Auch plötzliche laute Geräusche, Ärger mit dem Ehepartner oder eine anstehende Prüfung verursachen eine beschleunigte und flachere Atmung. Das Nützliche an diesen miteinander verknüpften Reaktionen unseres Körpers ist die Möglichkeit der Umkehrbarkeit. So wie Stresssituationen die Atmung beschleunigen, können wir uns durch eine bewusst herbeigeführte langsame und tiefe Atmung beruhigen. Das entscheidende in diesen Situationen ist, dass wir uns diese Chance zur Beruhigung gerade dann bewusst machen, wenn es am schwierigsten ist. In der Regel folgen wir dann unserem „Automatikbetrieb“, wenn auf dem Weg zur Arbeit die Ampel an den Tagen auf Rot springt, an denen wir etwas zu spät aufgestanden sind und die Zeit mal wieder knapp geworden ist (oder bilden wir uns das nur ein?). In dieser Situation beim nächsten Mal nicht ins Lenkrad beissen, sondern während der Rotphase einige tiefe Atemzüge in den Bauch machen und dabei etwas langsamer ausatmen als wir eingeatmet haben. Wir sollten uns dabei nur auf die Ausatmung konzentrieren, das Einatmen geht ganz von selbst. Wir sollten daran denken, dass die Situation jetzt so ist, wie sie ist und auch durch noch so viel Getöse im Auto nicht zu ändern ist. Aber ob wir uns (und anderen) damit den Tag gleich zu Beginn verderben, darüber können wir in dieser Situation selber entscheiden. Fazit: zu Beginn der nächsten stressigen Situationen achtsam sein und den Verlauf durch einige ruhige Atemzüge entschärfen.


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