Wettringen - selbst - bewusst

Suche

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Glasflaschen bevorzugen

Weiterlesen > TDW-Archiv

Alles zu theoretisch?

Sie möchten konkrete Tipps?

Infos, die man direkt umsetzen kann?


An dieser Stelle finden Sie einfach umzusetzende Tipps, die Ihnen Anregung geben können, mit kleinen Schritten aber aktiv und bewusst an Gesundheit, Wohlbefinden und Achtsamkeit auf sich selbst zu arbeiten.

Manche dieser Tipps mögen für einige Leser vielleicht banal, teilweise vielleicht sogar skurril erscheinen, aber sie haben alle Hand und Fuß. Einen Versuch sollten sie immer wert sein und wir wünschen uns und Ihnen, dass Sie aus dem Strauß der Ideen Impulse bekommen, die Sie für sich umsetzen können.


Tausche Plastikflaschen gegen Glasflaschen

Bisphenol A (BPA) findet man in Verbundstoff-Verpackungen, mikrowellenfestem Geschirr, Milchtüten, Flaschen und Behältern für Lebensmittel und Getränke sowie in Dosenbeschichtungen.

Mit der Zeit löst sich das BPA und weitere Kunsstoffbestandteile aus den Kunstoffoberflächen heraus und gelangt in die „Umgebung“, wie zum Beispiel in die Nahrungsmittel/Getränke. Dieses haben Sie sicher alle schon einmal geschmeckt, wenn Sie ein Getränk aus einer schon für einen Tag geöffneten Kunsstoffflasche zu sich genommen haben. Schmeckt doch ekelhaft oder sind wir schon so abgestumpft oder unaufmerksam?

Wirkung: Schon lange ist bekannt, dass BPA eine hormonartige Wirkung in Lebewesen entfaltet. Es setzt an den selben Stellen im Körper an, an denen auch das Hormon Östrogen seine Wirkung erzeugt. Aus Untersuchungen wissen wir, dass Männer dadurch einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs, verringerter Spermienzahl und damit Unfruchtbarkeit ausgesetzt sind. Bei Frauen heben ein größeres Risiko für Brustkrebs und Gebärmutterwucherungen. Diese hormonellen Wirkungen können auch das Wachstum von Embryo und des heranwachsenden Fetus beeinflussen. Nach Bekanntwerden dieser Effekte hat die EU dann auch den Zusatz von BPA in Babyschnullern und Trinkflaschen für Säuglinge verboten.

Ist doch erstaunlich das dieses grundsätzliche Problem wieder so lange ausgesetzt wird, obwohl der Grundmechanismus schon lange bekannt ist. Das Problem bei der Bewertung von gesundheitlichen Risiken von Stoffen ist der häufig zu kurze Beobachtungszeitraum. Denn geringe Mengen von Schadstoffen verursachen häufig erst über längere Zeiträume entsprechende Erkrankungen. Weiterhin spielt oft der „Giftkocktail“, also die Vielfalt der verschiedenen schädlichen Stoffe, eine große Rolle. Diese Effekte sind aber noch gar nicht untersucht. Ob alternative Kunststoffe weniger gefährlich sind, sollten nur von der Industrie unabhängige Untersucher beurteilen.

Da wir nicht auf die lange überflüssigen Verbote durch, von Lobbyisten belagerten politische Instanzen warten sollten, nehmen wir doch „das Heft wieder selber in die Hand“ und vermeiden Plastik so gut es eben geht.




Zum Tipp-der-Woche-Archiv



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü