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Gesund bleiben

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Ungesunder Lebensstil – früher am Stock

Mobilität kann durch eine gesündere Lebensweise erhalten bleiben! Wer im Alter einen ungesunden Lebensstil pflegt, muss eher damit rechnen, sich irgendwann nicht mehr ohne fremde Hilfe versorgen zu können, als gesundheitsbewusste Senioren. Das ist das Ergebnis einer französischen Studie, welche noch weitere interessante Zusammenhänge aufzeigte. Die Folgen von schlechten Angewohnheiten summieren sich. So hatten Fertiggerichte futternde, rauchende Couchhocker das höchste Risiko, innerhalb von zwölf Jahren eine körperliche Einschränkung bzw. Behinderung zu entwickeln.
Wer rastet, der rostet!
So hatten Senioren, die weniger als eine Stunde täglich zu Fuß unterwegs waren und sich weniger als eine Stunde wöchentlich sportlich betätigten, ein mehr als doppelt so hohes Risiko wie sportliche Rentner (> 1 h täglich zu Fuß unterwegs und > 1 x wöchentlich Sport), sich im Alter nicht mehr vollständig selbst versorgen zu können. Wer weniger als viermal pro Woche Früchte und Gemüse aß, dessen Risiko stieg gegenüber denen, bei denen mindestens einmal am Tag ein solch vitaminreiches Essen auf den Tisch kam. Wie nicht anders zu erwarten, waren Raucher gegenüber Nichtrauchern benachteiligt. Kamen mehrere schlechte Angewohnheiten zusammen, trieben diese das Behinderungsrisiko zunehmend in die Höhe. Ein körperlich inaktiver Senior etwa, der kaum Obst und Gemüse aß und obendrein rauchte, hatte gegenüber einem gesund lebenden Rentner ein 2,5-fach höheres Risiko im weiteren Lebensverlauf eine körperliche Einschränkung oder gar Behinderung zu bekommen.
Fazit: täglich mindestens eine Stunde flottes Gehen, Radfahren (ohne „Hilfsmotor“) oder andere Belastungen, bei denen man ins Schwitzen kommt und einmal pro Woche Sport. Damit erhöht sich die Chance auch im höheren Alter noch ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.


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